Matthias Bettinger

RACEnews | Blackforest Ultra Bike Marathon Kirchzarten

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#ultrastrecke #ultrahart #ultraschnell #ultrastarkbesetzt #ultrahappy #allesgegeben

Das sind meine hashtags des Ultra-Bike 2017

Hier mal ein paar Interessante Zahlen von meinem Polar V650 Bike Computer.

Strecke 117km/3150hm, Rennzeit 4Stunden16min, Durchschnittstempo 27,4km/h, Zeit vom Start-Hinterwaldkopfsattel 45min

Es zeichnete sich schon vor dem Start des dies Jährigen Ultra-Bikes ab das es ein #ultraschnelles und auch durch die mit vielen Starken Langstrecken Spezialisten gespickten Startliste ein  #ultrahartes Rennen werden würde. Für mich ist aber schon die Woche vor dem Ultra nicht ganz einfach. Fast jeder Kunde im Geschäft stellt meine Lieblings Fragen „Und bisch Fit?“ oder „Gwinnsch?“. Meine Beine die sich eigentlich sehr fit angefühlt haben werden mit jeder Frage gefühlt schlechter. Da heißt es locker bleiben und die volle Konzentration trotzdem zu behalten.

Da ist der Startschuss fast schon eine Erlösung und da sich die Beine von Anfang an super im Kreise drehten. War ich dennoch überrascht das „nur“ eine 5er Spitzengruppe über den Hinterwaldkopfsattel raste. Hier mussten schon einige sehr hoch eingeschätzte Profis ihre Ansprüche auf ein gutes Ergebnis abschreiben. Diese 5er Gruppe mit Mir, Konny Looser, Moritz Milatz, Sascha Weber und dem späteren Sieger Jochen Käß arbeitete bis Todtnau sehr gut zusammen. Meine Bein fühlten sich gut an, doch mir war klar wenn die ersten Attacken gehen würden wird es sehr schwer für mich. Ich hoffte das die vier sich noch bis zum Knöpflesbrunn zurück halten würden, doch schon in Alp de Fiedlebrugg (Aftersteg) setzte Konny die erste „Mega Attacke“ und wie befürchtet konnte ich nicht folgen, ich versuchte einen guten Rhythmus zu finden um vielleicht nochmal zurück in die Gruppe zu kommen. Doch durch das Tempo Diktat von Jochen wurde mein Loch im Schneckentempo größer. Für mich ist es dann sehr schwer geworden denn auf diesem Streckenabschnitt in Richtung Hofsgrund fühlt man sich ohne Gruppe fast schon #ultraeinsam. Kurz vor dem Notschrei überrollten mich dann Matze Leisling und Peter Hermann. Matze musste ich leider direkt ziehen lassen, Peter zuerst auch doch in der Schlussabfahrt in Richtung Kirchzarten kam ich wieder näher. Doch auf den letzten Metern zum Ziel waren dann alle Körner restlos verschossen und ich erreichte das Ziel in 4Stunden16min auf einem guten Platz 7. Alles Gegeben und #ultrahappy mit meiner Leistung am Ultra-Bike 2017.

Am Freitag hab nicht noch eine sehr erfreuliche Nachricht vom Bundestrainer erhalten. 😉 Ich werde am kommenden Sonntag im weißen Deutschland Trikot an der Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft in Singen am Start stehen. Es wird sicher sehr spannend auf dieser sehr Wind anfälligen mit einem Sägezahn ähnlichen Höhenprofil gespickten Strecke im Hegau. Leider werde ich sehr weit hinten Starten müssen und somit erstmal schauen, das ich viele Positionen auf den ersten Metern gutmachen kann.

Ich freu mich auf meine zweite Mountainbike Marathon WM

Also dann bis nach der WM

Euer Matze

 

Ps. Ein Cooles Video vom Anstieg in Alp de Fiedlebrugg findet ihr unter https://www.facebook.com/matzebettinger.mountainbiker/

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